Koreanische Handakupunktur

Die koreanische Handakupunktur wurde 1972 von Dr. Tae-Woo Yoo in Seoul entwickelt. Eine Akupunkturform, die genauso wirksam und effektiv ist, wie andere Akupunkturformen, da über die Akupunkturpunkte und Meridiane der Hand der gesamte Körper behandelt werden kann. Die Hand enthält viele Nervenendungen. Dadurch kann ein schneller Behandlungserfolg erzielt werden. Es reichen im Vergleich zur Körperakupunktur, bei der größere Nadeln verwendet werden, kleine Handakupunkturnadeln. Eine besonders sanfte, aber effiziente Akupunkturtechnik.

 

 

Entstehung:

Als der koreanische Arzt Dr. Tae-Woo Yoo, ein Kenner und Forscher der klassischen Körperakupunktur, eines Tages damit beschäftigt war, an Verbesserungsmöglichkeiten der Akupunktur zu arbeiten, bekam er plötzlich von der anstrengenden Arbeit und Konzentration heftige Kopfschmerzen.

 

Nachdem Akupunktur an Körper und Kopf ihm keine Linderung verschaffte, kam Dr. Yoo plötzlich im Halbschlaf ein zündender Gedanke. Er erkannte, dass man ähnlich wie bei anderen Therapien, auch bei der Akupunktur mit Projektionsfeldern arbeiten könnte. Der Gedanke ließ ihn nicht los, so dass er hellwach wurde, aufstand und begann auszuprobieren, was geschah, wenn er mit einer Schreibfeder verschiedene Punkte auf seiner Hand eindrückte.

 

Beim Drücken auf seinen Mittelfinger entdeckte er einen sehr schmerzhaften Punkt. Woraufhin er eine seiner üblichen Akupunkturnadeln auf diesen Punkt steckte. Zu seiner Freude, war der rasende Schmerz nach wenigen Minuten verschwunden. Er war überwältigt und erforschte später Stück für Stück, welche Punkte auf der Hand mit welchen Punkten am Körper und an den Organen zusammenhängen.